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Ruhig, ja völlig Regungslos erwartete Miles das nahe Morgenrot. Einzig seine Pupillen bewegten sich aufmerksam hin und her. Doch die dichte Wolkendecke raubte den Sternen und dem vollen Mond jegliches Licht. Genau so wie er es sich erhofft hatte. Nicht auszudenken welches Desaster es für ihn und seine Männer bedeutet hätte, wenn der Mondschein die Nacht erhellt hätte. So war alles was er sehen konnte der Feuerschein des Lagers am Waldrand. Es lag völlig still da, obwohl er den Männern den Befehl gegeben hatte sich normal zu verhalten, zu speisen, zu trinken, zu lachen. – Zu lachen. – Er konnte es ihnen nicht einmal verübeln dass sie dies nicht übers Herz brachten. Sie waren in der Falle, als Köder zurück gelassen.

Ob der Sinnlosigkeit seiner Spähversuche schloss er seine Augen wieder und konzentrierte sich darauf die Muskeln seines Körpers abwechselnd anzuspannen und wieder zu lockern, Hier geht es weiter…

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Der Zwergen höchstes Gut

Tief im Herz der Berge,
mit stolzgeschwellter Brust,
dort lebt das Volk der Zwerge,
das Handwerk ihre Lust.

Mit den Steinen und den Erzen,
wissen sie, wie umzugehen.
Es schlummert tief in ihren Herzen,
von klein auf sie es gleich versteh’n.

In ihrer Hand ein einfach Stein,
Hier gehts weiter…

Wenn achtlos im Walde du lustwandelst und gar yberraschigilich ein Pfeil sich bohret vor dir in den Grund, ohne das du wirst des Schytzen dir gewahr, dann wende alsbald und laufe Heim, denn in Elfenlanden du herum dich treibst!

Die Völker der bekannten Welt

117 n.g.K. Lord Christopherus Gradinius, Völkerkundler

Wenn lustig du dich machst yber einen dicklichen Mann von kleinem Wuchse und du sodann mit schmerzenden Beingelenke zur Erde sackest, hast Bekanntschaft du wohl geschlossen, mit der Zwergen Etikette!

Die Völker der bekannten Welt

117 n.g.K. Lord Christopherus Gradinius, Völkerkundler

Vorwort:

Die Folgenden Seiten werden den jungen Scholari der ehrwürdigen Universität zu Niefort sowohl einen groben Überblick über die Auslöser, Gründe und Motive des großen Krieges Hier geht es weiter…

Nun, es war einst eine junge Nachtigal am Hofe des Königs im fernen Reiche Erisia. Sie führte ein gutes Leben, bekam die feinsten und exotischsten Nüsse, Beeren und Früchte aus den entlegensten Provinzen des Königreiches, ja gar aus fernen Ländern fernab der Grenzen und hinter dem Meer. Wie jeder am Hofe hatte selbst sie einen eigenen Diener, welcher eigens dazu abgestellt war ihren goldenen mit Edelsteinen verzierten Käfig mehrmals am Tage zu säubern und ihn stets zu polieren, so dass die Nachtigal sich in ihm spiegeln konnte. Das Beste an diesem Leben jedoch war, dass alles was sie für all dies zu tun hatte das Singen war. Ihr Käfig stand meistens in den pompös ausgestatteten Gemächern des Königs, so begann ihr Tag mit einem lieblichen Weckgesang, um den in die Jahre gekommenen, beleibten Mann sanft aus seinen weichen Daunen zu locken. Auch das opulente Frühstück versüßte sie ihm mit ihrer engelsgleichen Stimme.

Der Rest des Tages hing ganz von den Audienzen und Terminen ihres Herren ab, doch so er es einrichten konnte, lauschte er ihrem Gesang sowohl zu allen folgenden Mahlzeiten als auch mindestens Hier geht es weiter…

Hallo Erisia!

So, hier ist es also, mein zweites Blog, obwohl ich mein erstes schon sträflich vernachlässige. Doch habe ich zumindest gute Vorsätze wieder aktiver zu werden. Während es in meinem anderen Blog eher um Gedanken zu dieser unserer realen Welt geht, werde ich hier meiner Fantasie Schwingen verleihen und sie auf wilde und abenteuerliche Reisen nach Erisia schicken. Meiner eigenen kleinen Welt, aus welcher seit Jahren alle meine Rollenspiel und Kurzgeschichtencharaktere stammen.

Ich wünsche also allen Spaß mit meinen Geschichten, hoffe dass die dem ein oder anderen Gefallen und freu mich auch stets über jegliches Feedback. Nutzt also die Kommentarfunktion, dazu ist sie da. 😉