Ruhig, ja völlig Regungslos erwartete Miles das nahe Morgenrot. Einzig seine Pupillen bewegten sich aufmerksam hin und her. Doch die dichte Wolkendecke raubte den Sternen und dem vollen Mond jegliches Licht. Genau so wie er es sich erhofft hatte. Nicht auszudenken welches Desaster es für ihn und seine Männer bedeutet hätte, wenn der Mondschein die Nacht erhellt hätte. So war alles was er sehen konnte der Feuerschein des Lagers am Waldrand. Es lag völlig still da, obwohl er den Männern den Befehl gegeben hatte sich normal zu verhalten, zu speisen, zu trinken, zu lachen. – Zu lachen. – Er konnte es ihnen nicht einmal verübeln dass sie dies nicht übers Herz brachten. Sie waren in der Falle, als Köder zurück gelassen.
Ob der Sinnlosigkeit seiner Spähversuche schloss er seine Augen wieder und konzentrierte sich darauf die Muskeln seines Körpers abwechselnd anzuspannen und wieder zu lockern, Hier geht es weiter…
